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„Das Recht auf menschenwürdiges Leben ist unser gemeinsames Recht.
Kümmern wir uns darum - integrieren die, die oft ausgegrenzt werden -
Für ein selbstbestimmtes Miteinander aller.“

(Aus der 20-Jahre-Broschüre anlässlich des Jubiläums 2010/Seite 12.)

Wie aus einem hohen Grad an sozialer Energie und Kampfgeist gegen Missstände ein konsequentes Hilfeangebot wächst, das in Siegen nicht mehr wegzudenken ist, erfahren Sie, wenn Sie hier ein Stück mit uns durch die Jahre gehen.

2016

TEP - Ausbildung in Teilzeit wird erneut angeboten. Das Bundesfamilienministerium legt das Programm KitaPlus auf und fördert zwei Standorte der Alternative Lebensräume GmbH: KiTS in Olpe und die Kita Kasimir, die nun beide ihre Öffnungszeiten ausdehnen können. Die Kita Lillipuz freut sich über den neuen Förderverein: Freundeskreis der Kita Lillipuz. Ein weiterer KiTS-Standort wird in Attendorn entstehen. Im November erwirbt der Förderverein Alternative Lebensräume e.V. das Haus in Hilchenbach, wo  bereits AliBaba  mit einem Ladenlokal vertreten ist. Das Haus wird in den oberen Geschossen für Frauen, auch mit deren Kindern, entsprechend umgebaut, dass sie dort, wenn gewünscht, auch dauerhaft leben können. Das Ladenlokal bleibt erhalten. Die Aktion Herzklopfen wird zum 10. Mal angeboten und erstmalig werden über 600 Wünsche eingereicht und erfüllt!

2015

In Kreuztal in der Roonstraße 11 findet sich nun der KiTS-Standort Kreuztal. In der Pfarrstraße wurde die Kita Kasimir um eine dritte Gruppe erweitert und die Außenanlage gestaltet. In das Haus in der Roonstraße ist alf mit dem Büro, zwei Wohnungen und der Sozialpension eingezogen. In der Moltkestraße 11 in Kreuztal arbeitet jetzt das AliBaba-Team der Spendenaufbereitung und Schneiderei. Erstmalig werden auch Männer als Zusatzkräfte eingesetzt und zwar im handwerklichen Bereich. In Grevenbrück wurde durch den Förderverein ein Haus für alf gekauft. TEP startet in die 5. Runde. Im September feierte das Unternehmen sein 25-jähriges Bestehen! In der Fritz-Erler-Siedlung in Kreuztal entsteht ein weiterer KiTS-Standort. Die Aktion Herzklopfen erhielt erneut viel Resonanz und fand erstmals auch in Bad Berleburg statt.

2014

KiTS ist jetzt auch im Sauerland mit zwei Standorten, einer in Wenden und einer in Olpe, vertreten. Die fachliche Leitung von KiTS, Yvonne Mankel, erhielt durch die Bundesministerin Familie und Soziales, Andrea Nahles, eine Ehrung bezüglich ihres Engagements im Rahmen des Wettbewerbs: ESF-meine Geschichte. Zum 4. Mal bietet alia TEP - Ausbildung in Teilzeit an. Die Kita Lillipuz eröffnet zum neuen Kindergartenjahr in Kaan. Die Kita Kasimir in Kreuztal wurde um eine Gruppe erweitert. In Kreuztal wurde für alf und ein KiTS-Standort durch den Förderverein ein Haus angekauft. Zum 8. Mal konnten sich bei der Aktion Herzklopfen Kinder etwas wünschen, das von Siegerländer Wunschpaten erfüllt wurde.

2013

3. KiTS-Standort eröffnet im Februar auf dem Wellersberg Siegen. Der 4. KiTS-Standort eröffnet in Kreuztal und wird gefördert aus dem Aktionsprogramm Kindertagespflege. Das wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. TEP geht zum 3. Mal an den Start, diesmal mit 20 jungen Müttern und erstmalig auch aus dem Bereich Olpe. Der Zweckbetrieb alf bietet Ambulant Betreutes Wohnen an, auch für Olpe. In Olpe können dazu erstmalig Plätze für die teilstationäre Begleitung von Frauen angeboten werden. Das DazuGehören Netzwerk für Kreuztal und Hilchenbach wird fortgesetzt. Mit KiTaS erfolgt die Eröffnung der Kindertagesstätte Kasimir in Kreuztal. Dazu finden umfangreiche Umbaumaßnahmen in der Pfarrstraße statt. Zusätzlich ist die Kindertagesstätte Lillipuz in Siegen in Planung. Der Zweckbetrieb al+ hat eine Maßnahme zur Schulung von AGH-Kräften umgesetzt und erfolgreich das Überwachungsaudit bestanden. Die Aktion Herzklopfen fand zum 7. Mal in Folge statt. Insgesamt konnten bislang rund 2.800 Kinderwünsche wahr werden. alia wurde mit der Koordination des Netzwerk W im Rahmen eines Projektes betraut, das den beruflichen Wiedereinstieg nach der Elternzeit fördern soll.

2012

TEP - Teilzeitberufsausbildung, Einstieg begleiten, Perspektive öffnen. Das Projekt geht zum 2. Mal an den Start! AliBaba-Wahlbach wird das 5. Ladenlokal eröffnet. AliBaba-Hilchenbach vergrößert die Ladenfläche. Ein Qualitätsmanagementsystem für den Bereich Bildung und Qualifizierung wird eingeführt. Es entsteht ein neuer Zweckbetrieb: al+. Eine Zertifizierung nach AZAV wird erteilt! Zwei Maßnahmen zur Integration von Arbeitssuchenden werden umgesetzt und eine davon auch in Bad Berleburg. Der Integrationsrat der Stadt Siegen fördert das Projekt "Liebe sichert Frieden - Warum es keinen Krieg geben kann", mit Künstlermaler Olaf n. Schwanke und Grundschülern des Fischbacherberges.

2011

TEP - Teilzeitberufsausbildung, Einstieg begleiten, Perspektive öffnen. Das Landesprojekt geht zum 1. April an den Start und wird zunächst 12 Monate gefördert mit finanzieller Unterstützung des MAIS des Landes NRW und des Europäischen Sozialfonds.

2010

Eröffnung des 4. AliBaba in Hilchenbach. Eröffnung des 2. KiTS Standortes in Achenbach. Projektstart DazuGehören bei alf in Kreuztal, mit der Gründung eines Netzwerkes für soziale Hilfeanbieter im ländlichen Raum für Kreuztal und Hilchenbach. Integrationsrat der Stadt Siegen fördert zwei Projekte auf dem Fischbacherberg: „Integration - statt zwischen den Stühlen“ (mit Grundschülern) und „Bilderbuchkino“ (im Kindergarten). Jubiläum: 20 Jahre Alternative Lebensräume - Relaunch des Firmenlogos - 20-Jahre-Broschüre.

2009

Eröffnung der Übungsfirma essBar auf dem Fischbacherberg mit „LebensArt“ - Kunstgenuss und Brunch (Projektende 2010). Eröffnung eines KiTS-Standortes in Kooperation mit dem Jugendamt Siegen in Kaan. Projektstarts über „Stärken vor Ort“: Interkultureller Garten Fischbacherberg / Mit Softskills im Berufsleben Punkten (HoGa-Projekt mit der Hauptschule Achenbach) / YEM - Zeig was du willst - Jugendliche planen und veranstalten ein Event auf dem Fischbacherberg.

2008

Betrieb der Servicestelle JobPerspektive - Flankierung des Förderinstrumentes der ARGE Siegen-Wittgenstein (bis Mai 2009). Eröffnung des 3. AliBaba in Kreuztal. alia startet mit Angeboten für Schüler-Arbeitsgemeinschaften die Kooperation mit der Ganztagshauptschule Achenbach.

2007

Betrieb der Servicestelle Kombilohn - Flankierung des Förderinstruments der ARGE Siegen-Wittgenstein, gemeinsam mit der Brücke Siegen. Eröffnung des 2. AliBaba in Siegen, Kaan-Marienborn. Erwerb eines Hauses durch den Förderverein Alternative Lebensräume e.V. in Kreuztal für Wohnangebote, berufliche Qualifizierung und Schneidereiwerkstatt. „Der Zaubergarten“ bietet Arbeit und Qualifizierung im Bereich familienfreundliche Gartengestaltung und Landschaftspflege an. Projektstart: Theater um Ausbildung gefördert von LOS, in der Ganztagshauptschule Achenbach.

2005

Projektstart: AliBaba - der märchenhafte Kinderladen - Eröffnung in Siegens Oberstadt.

2004

Koordinierungsstelle zur Einrichtung von Zusatzstellen im Kreis Siegen. Hauskauf durch den Förderverein in Kaan-Marienborn, wo der Hauptsitz der GmbH einzieht. Gründung der Initiative „verbindlich verbunden“ mit der Diakonischen Wohnungslosenhilfe Siegerland e.V. und der Fachstelle für Wohnungsnotfälle der Stadt Siegen.

2003

Einführung eines Qualitätsmanagementsystems.

2002

Gründung der Gesellschaft "Alternative Lebensräume gGmbH".

2000

Kooperation mit der Arbeitsagentur Siegen - mehrwöchige Maßnahmen zur Integration von Mädchen und Frauen in die Arbeitswelt.

1999

Landschaftsverband Westfalen-Lippe und Kreis Siegen-Wittgenstein unterstützen das Angebot für Schwangere und Frauen mit Kindern. Anmietung von Räumlichkeiten in Siegens Bahnhofstraße, hier können Frauen auch mit deren Kindern begleitet werden.

1998

Angebot der „Sozialpension“, um kurzfristig Frauen eine Übernachtungsmöglichkeit anbieten zu können.

1996

Gründung des Förderverein Alternative Lebensräume e.V. Erwerb eines Mehrfamilienhauses für alf. In der Fortunastraße können jetzt Frauen mit Wohnraumproblematik einziehen und teilstationär begleitet werden.

1994

Landschaftsverband Westfalen-Lippe stimmt der Aufnahme von jungen Erwachsenen zu.

1993

Umbenennung des Vereins in Alternative Lebensräume e.V.

1992

Konzentration auf Hilfe für Frauen in schwierigen Lebenssituationen. Anerkennung durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Bezug einer ersten „Frauen-WG“ in ein angemietetes Einfamilienhaus in der Winchenbach.

1991

Mitgliedschaft in der Bundesarbeitsgemeinschaft für Wohnungslosenhilfe. Betrieb einer Beratungsstelle für Obdachlose und Nichtsesshafte in Siegen.

1990

Gründung: Verein „Obdachlosen- und Nichtseßhaftenhilfe e. V.“, Mitgliedschaft im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband.

1989

Projektidee mit viel Energie und Kampfgeist!