Am Sportplatz 9

57223 Kreuztal

0174.8246743

leitung.kitaloewenzahn@alia-siegen.de

Leitung: Jennifer Aegerter

Kita Löwenzahn hat die Pforte geöffnet

Steckbrief

Auf der grünen Wiese entstand binnen weniger Wochen Am Sportplatz 9 in Eichen die Kita Löwenzahn für das Einzugsgebiet Eichen, Littfeld und Krombach. Die Kita Löwenzahn startet zunächst als Modulbau mit Containern, die als Übergangslösung bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes den Kindern ausreichend Platz für ihre Entwicklung bieten. Ein endgültiger Standort steht noch nicht fest.

Die Kita Löwenzahn beherbergt in den „praktischen Boxen“ alles, was Kinder brauchen. Im Inneren wirkt sie sehr einladend und wurde liebevoll ausgestattet. Es gibt Gemeinschaftsräume, Schlafräume, einen Bewegungsraum, mehrere Sanitärbereiche, eine Außenanlage, die zum Spielen und Toben einlädt. Ein weiteres großes Plus der Kita Löwenzahn ist die Lage im Grünen, mit viel Platz zum Entdecken und Toben. In der Nähe fließt die Littfe.

Die Kita startet zunächst mit insgesamt drei Gruppen, zweimal Gruppentyp II und einmal 0,5 x Gruppentyp II und 0,5 x Gruppentyp I. Die Räume werden gemäß dem Alter der Kinder eingerichtet und mit Material ausgestattet. Jede Gruppe hat einen Gruppenraum mit Nebenraum und einen Schlafraum, damit die Kinder ihrem Bedürfnis nach Ruhe nachkommen können. Es gibt einen Bewegungsraum. Das Außengelände wird entsprechend gestaltet. Auch die Kita Löwenzahn wird in Anlehnung an die Pädagogik von Maria Montessori und Emmi Pikler arbeiten.

Weitere Informationen zum Zweckbetrieb KiTaS können Sie hier nachlesen.

Öffnungszeiten und Termine 2020

Kernzeit: 7:30 bis 16:30 Uhr

Randzeitbetreuung: 7:00 bis 17:00 Uhr

 

Zu den Schließzeiten in 2020 und den geplanten Schließungszeiten in 2021

 

Kita Löwenzahn: Unser Konzept als Garten- und Genuss-Kita

Warum einen Garten im Kindergarten?

Eine frühe Interaktion mit der Natur, sowohl mit Pflanzen als auch mit Tieren, die in ihr leben, legt den Grundstein für einen dauerhaften respektvollen Umgang mit der Natur. Die Erfahrungen, die große und kleine Menschen dabei machen bietet eine sehr lebensnahe Möglichkeit, um Vielfalt zu entdecken und Zusammenhänge zu verstehen.

Schon früh lernen Kinder so Verantwortung zu übernehmen, wie man ressourcenorientiert mit der Natur umgeht und auch später als Erwachsener verantwortungsvoll handelt. Sie lernen wie empfindlich Ökosysteme sind und wie unsere Entscheidungen und Handlungen diese beeinflussen. Zudem ermöglicht der Aufenthalt in der Natur den Kindern vielfältige (Sinnes-)Erfahrungen zu sammeln, die sie in ihrer motorischen, kognitiven, psychosozialen und kreativen Entwicklung unterstützen.

In der Natur und im Garten können Kinder zur Ruhe kommen und entspannen.

Kinder, die Zugang zu Garten und Natur haben sind seltener krank und bewegen sich mehr. Dadurch werden sie seltener übergewichtig und können durch BewegungAnspannung und Stress abbauen.

In der naturnahen Umgebung werden alle Sinne angesprochen

  • Riechen der Blüten von Obstbäumen, Beerensträuchern und Blumen, von Kräutern und Erde.
  • Tasten von Blättern, verschiedenen Materialien wie Erde, Sand, Wasser, Holz, Stein.
  • Sehen der vielfältigen Blumen-, Blüten- und Blattfarben, Beobachten der unterschiedlichen Tiere in unserem Garten.
  • Schmecken von selbst angebautem Obst, Gemüse und Kräutern z.B. in Form von Tees, Salaten, Marmeladen, Kräuterbutter oder direkt von der Pflanze.
  • Hören von Vögeln, Insekten oder Wasser.

 

Auf unserem Kindergartenaußengelände bieten wir den Kindern unterschiedlichste Möglichkeiten, um ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. Auf der Sportplatzseite gibt es eine Bobbycaranlage, die um eine Rutsche und den großen Sandkasten führt. Hier können sie nach Herzenslust und auch mit Obach mit dem Bobbycar rasen. Gleichzeitig lernen sie, Rücksicht auf andere spielende Kinder zu nehmen, sich mit anderen abzuwechseln und sie lernen, es aushalten zu können, dass es nur eine begrenzte Anzahl an Fahrzeugen gibt und es somit gemeinschaftliche Absprachen benötigt, damit jedes Kind an die Reihe kommt.

Im Sandkasten kann nach Herzenslust gegraben und gebaut werden. Ein Weidentippi bietet einen schönen Ort um sich zu verstecken und selbst an sonnigen Tagen natürlichen Schatten.

Für die Kleinsten ist an der rückwärtigen Seite ein extra Spielgelände entstanden, auf dem sie in geschützterem Raum ihre Umwelt entdecken können. Auf dem gesamten Außengelände befinden sich Obstbäume und Beerensträucher, die Teil unseres Naschgartens sind. Zu diesem gehört auch der Bereich vor den Fenstern der Kräuterzwerge. Hier bieten wir den Kindern die Möglichkeit, in unseren Hochbeeten eigenes Gemüse anzupflanzen.

 

Garten und Pflanzen als „natürliche Lehrmeister"

Die Kinder erfahren, das Gemüse nicht in Dosen oder Plastikverpackungen im Supermarkt wächst, sondern aus der Erde kommt. Sie erlernen „Zeit erfahren“, denn etwas das ich heute säe, kann ich nicht morgen schon ernten. Es braucht einige Tage, bis erste Blätter der neuen Pflanze zu sehen sind, um diese muss sich gekümmert werden, man muss sie beispielsweise regelmäßig gießen, Beikräuter entfernen und die Nutzpflanzen auf Krankheiten sowie Schädlinge prüfen. Kinder lernen, dass wenn sie sich um die Pflanzen kümmern, diese zu einem späteren Zeitpunkt Früchte tragen. Sie erfahren direkte Konsequenzen aus eigenem Verhalten, wenn man sich nicht ausreichend kümmert. Hierzu stehen den Kindern kindgerechte Arbeitsgeräte zur Verfügung, wie Kinderschubkarren, Kindergartengeräte oder kleine Gießkannen. Diese können die Kinder eigenständig an den Regentonnen befüllen und ihre Pflanzen bewässern.

 

Projekte und Angebote im Kinder-Garten

Um auf künstliche Düngemittel verzichten zu können, werden wir im Gartenbereich ein Wurmcafé errichten. Hier werden unter anderem Obst- und Gemüseabfälle vom Frühstück sowie unsere Gartenabschnitte gesammelt und von den vielen kleinen Helfern zu neuer Erde verarbeitet.

Das Wurmcafé und die unterschiedlichen Unterteilungen des Freigeländes, geben den Kindern und uns die Möglichkeit für vielfältigste Beobachtungen und Projekte.

So möchten wir mit den Kindern gemeinsam die Früchte der Arbeit ernten und verarbeiten. Dies geschieht im Kindergartenalltag. Zusätzlich streben wir ein gemeinsames Erntefest mit Kindern, pädagogischen Kräften und Familien an.

 

Unsere Kinder-Garten-Pflanzenwelt:

In unserem Garten stehen schon 5 Sorten Johannisbeeren, zwei Arten Himbeeren, je zwei Arten Stachel- und Brombeeren, rote und weiße Trauben und anderes mehr. Eine ausführliche Beschreibung der Pflanzen können Sie gerne bei uns anfordern.

Wir haben zum Gartenkonzept bereits einige Projekte ausgearbeitet, die uns durch das Gartenjahr begleiten werden. Man kann zum Beispiel Pflanzensamen selbst gewinnen, die Kinder erfahren etwas über natürliche Pflanzennährstoffe durch das Ansetzen von Brennessel-Sud oder wie man kompostiert. Ebenso denken wir an unsere vielen kleinen Gartenhelfer, basteln für Maikäfer und Vögel beispielsweise.

 

Genuss-Kita: Uns geht es gut in der Kita Löwenzahn

„Genusskita“, warum?

Unsere Gesellschaft ist heutzutage sehr „schnelllebig“. In den Familien bleibt häufig wenig Zeit für das gemeinsame Erleben und Genießen von Aktivitäten und Ritualen. Diese wiederum schaffen Zusammenhalt, stärken die emotionale Verbundenheit in der Familie, einer Gruppe, fördern Selbständigkeit, unterstützen Kinder beim Lernen und fördern Konzentration. Genussvolle, ritualisierte Aktivitäten geben uns Halt und Orientierung, entlasten und schaffen Ordnung durch feste Abläufe, reduzieren Ängste und helfen dabei Krisen zu meistern.

Deshalb möchten wir gemeinsam das Leben bewusst entschleunigen, genießen und aus allem was wir tun, Kraft schöpfen, um für den stressigen Alltag einen Ausgleich zu schaffen. Unsere Garten-Projekte und unser Naturgarten liefern dazu bereits einen wichtigen Beitrag.

Darüber hinaus befassen wir uns mit den Themen:

Woher kommen die Lebensmittel?

Um den Kindern frische Lebensmittel nahe zu bringen, möchten wir diese mit allen Sinnen in Geschmacksrunden im Stuhlkreis ansehen, fühlen und probieren. Dazu möchten wir regelmäßig den Markt in Kreuztal und den Eichenhof besuchen. Der Gemüseladen „Bald“ beliefert uns jede Woche mit regionalen Produkten. Bei regelmäßigen Ausflügen auf den Bauernhof können die Kinder die Tiere in ihrem Lebensraum entdecken und erfahren, wo die Lebensmittel, die sie essen, herkommen. Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel wird eine Backstube sein, um den Kindern zu demonstrieren, wie ihr Brot hergestellt wird und was da eigentlich alles drin ist.

 

Eltern-Kind-Kochkurs

Um den Eltern zu zeigen, mit wieviel Spaß man mit frischen Zutaten leckere Gerichte zaubern kann, möchten wir einen Eltern-und-Kind-Kochkurs anbieten, der durch den gesamten Prozess der Zubereitung mit sinnlichen Erfahrungen aufwartet: wir riechen, schmecken, fühlen und erinnern. Ganz „nebenbei“ lernen die Kinder wie man Hygiene einhält, die Arbeitsgeräte anwendet und reinigt und so etwas wie das „kleine Kücheneinmaleins“.

Es werden mehrere Gänge zubereitet und selbstverständlich gemeinsam verspeist!*

 

„Und nach dem Essen, das Zähneputzen nicht vergessen“: Wir sind Kita mit Biss

Unsere Kita nimmt teil an dem Programm Kita mit Biss vom Arbeitskreis Zahngesundheit Westfalen-Lippe. Hierzu gehören tägliches Zähneputzen, regelmäßige Zahnarztbesuche im Kindergarten, sowie eine gesunde Ernährung der Kinder. Der Vormittag bleibt hier bis auf wenige Ausnahmen zuckerfrei! Es liegen Informationsmaterialien aus und nähere Informationen erhalten Sie an Infoabenden. Alle Mahlzeiten werden in der Kita angeboten und zusammen vorbereitet.

 

Am Nachmittag: gemeinsame Tee- Zeit

Zum Nachmittagssnack zelebrieren wir eine gemeinsame Teezeit. Hierbei sehen die Kinder, wie sich das kochende Wasser langsam verfärbt, lernen unterschiedliche Düfte und Geschmäcker kennen. Zum Tee wird Rohkost, Brot mit Aufstrich oder hin und wieder Plätzchen und Kuchen angeboten.

 

Die Sache mit dem „gesunden Geist im gesunden Körper": Wellness- Angebote

Zum gesunden Leben und genießen gehört eine Lebensordnung, die man mit Wellnessangeboten und Entspannungsübungen fühlen kann. Während des Kitaalltags ist die Konzentration und die Anstrengung der Kinder sehr gefordert, weshalb es sehr wichtig ist, dass immer wieder Phasen der Entspannung zum Auftanken eingebaut werden.

Von den Kindern gerne angenommen werden: Phantasiereisen, Kinderyoga, Massagen und Wasseranwendungen nach Sebastian Kneipp. Auch Kinder erleben ihren Alltag oft unter Stress. Alles muss schnell gehen: Fertig machen für die Kita, Frühstücken (wenn noch Zeit dafür bleibt), denn die Eltern müssen schnell zur Arbeit, vielleicht vorher Bruder oder Schwester zur Schule bringen. Nach der Kita geht es schon weiter mit einkaufen, obwohl man lieber einfach mal zu Hause spielen möchte. Manchmal findet auch noch Turnverein, Musikschule oder ähnliches statt. Dieser Stress wird schon mal zu viel für ein Kind und es benötigt dringend eine Ruheinsel, um diesen Stress abzubauen. Fernsehen und Computerspiele bedeuten eine Reizüberflutung und die Kinder können sich nicht entspannen. In der Kita Löwenzahn können sie lernen, wie gut Entspannung tut und wie man diese stimmungsvoll erleben kann: Kerzen, Düfte, leise Musik …

In unserem Konzept greifen die Elemente für eine gesunde Entwicklung ineinander und wir freuen uns, wenn Sie uns auf Einzelheiten daraus ansprechen oder Ihre Ideen dazu einbringen!

Ihr Team der Kita Löwenzahn

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*Jeder Eltern-Kind-Kochkurs beinhaltet 3 Einheiten. Gerne sind die Eltern dazu eingeladen länderspezifische Gerichte anzubieten und sich mit eigenen Ideen einzubringen. Im Laufe dieser Angebote können die Kinder ihre eigenen Rezepte in einem Kochbuch und Urkunden ihrer Lernerfolge sammeln und am Ende der Kitazeit mit nach Hause nehmen.

„Ich kann kochen!“ ist die größte bundesweite Initiative für praktische Ernährungsbildung von Kita- und Grundschulkindern. Die Initiative wird gemeinsam von der BARMER und der Sarah Wiener Stiftung umgesetzt. Pädagogische Fach- und Lehrkräfte werden dafür qualifiziert, mit Kindern in ihren Kitas zu kochen, und wir nehmen teil!

Wir erhalten einmalig 500 € für den Einkauf von Lebensmitteln im Rahmen der Umsetzung von „Ich kann kochen!“-Angebote.

 

 

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